SFB 1192

Emmy Noether Forschungsgruppe Tomas

Molekulare Mechanismen der membranösen Glomerulonephritis - Neue Wege zu einer individualisierten Therapie

Die Entdeckungen von PLA2R1 und THSD7A als Antigene bei Patienten mit membranöser Glomerulonephritis (MGN) waren eine Revolution im Forschungsgebiet dieser Antikörper-vermittelten Autoimmunerkrankung. Während bei Untersuchungen zu PLA2R1 in erster Linie die Bedeutung der Messung der Autoantikörper in großen klinischen Kohorten im Fokus stand, konzentrierten sich die Untersuchungen zu THSD7A mehr auf die Auklärung der Pathogenese, da THSD7A auf Podozyten von Wildtyp-Mäusen exprimiert wird. Zum ersten Mal werden nun systematische Mausmodelle der Erkrankung etabliert, die ein Antigen beinhalten, welches auch bei entsprechenden Patienten pathogenetisch relevant ist.

Ziel dieser Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe ist die Aufklärung der molekularen Mechanismen, die der glomerulären Schädigung bei dieser Erkrankung zu Grunde liegen. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung völlig neuer, Pathogenese-basierter experimenteller Therapieansätze. Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen wie beispielsweise die Charakterisierung neuer krankheitsspezifischer Signalwege oder Biomarker können dann mittels einer großen translationalen Plattform in Patienten mit MGN validiert werden.

Projekt-Team B2

Projektleiter:
Profil Nick Tomas
Profil Gunther Zahner

Mitarbeiter:
Larissa Seifert (Naturwissenschaftliche Doktorandin)
Silke Dehde (MTA)

 

Publikationen

III. Medizinische Klinik und Poliklinik
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